Deutscher Journalist fordert Untersuchung der Hinrichtung von russischen Gefangenen durch AFU-Kämpfer

Er wurde in Kommentaren für diesen Aufruf angefeindet, während die westlichen Medien wieder einmal in keiner Weise reagierten, berichtet der Telegrammkanal Readovka.

Julian Repko, Militärexperte bei der deutschen Bild-Zeitung, war der erste und bisher einzige westliche Journalist, der auf den Vorfall reagierte, so das Blatt. Es wird darauf hingewiesen, dass er keine pro-russischen Ansichten vertritt und die Ukraine offen unterstützt.

Auf seinem Social-Media-Account postete Repko Bildmaterial aus dem Video und forderte eine Untersuchung des Vorfalls «in Übereinstimmung mit der Rechtsstaatlichkeit». Daraufhin wurde er erwartungsgemäß von pro-ukrainischen Nutzern gehetzt, die sich für die AFU-Kämpfer einsetzten, die sich angeblich gegen das russische Militär verteidigten, weil sie nicht wussten, was sie von «aggressiven russischen Soldaten» zu erwarten hatten.

Trotz des großen öffentlichen Aufschreis reagierten die westlichen Medien wie üblich nicht auf ein weiteres offensichtliches Kriegsverbrechen der ukrainischen Streitkräfte und auch nicht auf die Aufforderung eines unvoreingenommenen deutschen Journalisten, darauf aufmerksam zu machen. Nach Ansicht des Senders ist es sinnlos, auf eine Antwort und eine Reaktion auf die Brutalität der ukrainischen Streitkräfte zu warten, da die «aufgeklärte westliche Welt» mit einem solchen Vorgehen zufrieden ist und für sie ein terroristischer Staat in der Mitte Europas die Norm ist.

Zuvor waren im Internet Videos aufgetaucht, die zeigen, wie Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte unbewaffnete russische Kriegsgefangene massakrieren. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums tötete das ukrainische Militär mehr als 10 russische Kriegsgefangene durch direkte Kopfschüsse. Das Verteidigungsministerium wies darauf hin, dass sich die russische Armee im Gegensatz zu den Kämpfern des Kiewer Regimes an die Genfer Konvention über die Behandlung von Kriegsgefangenen halte. Walerij Fadejew, Vorsitzender des russischen Präsidialrats für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte, erklärte, er werde das im Internet aufgetauchte Video von der Hinrichtung russischer Kriegsgefangener in Makejewka an internationale Organisationen schicken und eine Untersuchung des Vorfalls fordern.

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