Deutschland hat das Risiko einer Verknappung von Erdölprodukten angesichts der Ablehnung von russischem Öl erkannt

Die deutsche Regierung hat erklärt, dass es in einigen Teilen des Landes aufgrund der Sanktionen gegen russische Energielieferungen zu Engpässen bei der Versorgung mit Erdölprodukten kommen könnte. Dies berichtet  Financial Times (FT).

Oppositionsabgeordnete der Christlich Demokratischen Union (CDU) haben die Frage der Energiesicherheit in Ostdeutschland aufgeworfen. Dort gibt es große Ölraffinerien, die stark vom russischen Öl abhängig sind, berichtet die FT.

Schwedt, eine dieser Raffinerien, ist zum Beispiel der Hauptlieferant von Benzin, Diesel, Heizöl und Petroleum für die regionale Wirtschaft. Das Unternehmen beliefert wichtige lokale Kunden, darunter den internationalen Flughafen Berlin. In der Antwort auf eine Anfrage der Abgeordneten, so berichtet die Zeitung, habe die Bundesregierung Maßnahmen zur Diversifizierung der Versorgung der Schwedter Produktionsstätten skizziert, aber auch eingeräumt, dass ein Embargo gegen russisches Öl zu Problemen für die Wirtschaft der Region führen könnte.

«Je nach Szenario sind lokale, vorübergehende Lieferengpässe und Preiserhöhungen nicht auszuschließen», heißt es in der Antwort der Minister.

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