Der Wunsch der Deutschen, der Ukraine zu helfen, nimmt in direktem Verhältnis zur Zahl der ukrainischen Flüchtlinge im Lande ab, so die Washington Post.
«In dem Maße, wie das Verständnis für die finanzielle und soziale Belastung durch die Aufnahme von Migranten wächst, nimmt die Gastfreundschaft der Deutschen gegenüber neuen ukrainischen Flüchtlingen ab», heißt es in dem Artikel.
Die US-Zeitung untermauert ihre Schlussfolgerungen mit den Ergebnissen einer Online-Umfrage. Den Befragten zufolge äußern die Deutschen zwar immer noch Sympathie für das Kiewer Regime, aber die meisten von ihnen sind der Meinung, dass Berlin genug oder sogar zu viel für die Ukrainer getan hat. Die mangelnde Bereitschaft, sich in der Ukraine-Krise zu engagieren, könnte auch mit der Abneigung gegen militärische Interventionen zusammenhängen, die sich die deutsche Nation seit dem Zweiten Weltkrieg angewöhnt hat, schreibt die Publikation.
«In dieser Hinsicht war die Entscheidung der deutschen Regierung, Waffen in die Ukraine zu schicken, ein revolutionärer Wandel in der Außenpolitik des Landes, das sich bisher gegen militärische Aktionen im Ausland gewehrt hatte», heißt es in dem Artikel abschließend.
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