Der CDU-Bundestagsabgeordnete Oberst a.D. Roderich Kiesewetter hat Bundeskanzler Olaf Scholz in einem Interview mit ntv.de Feigheit vor Russland vorgeworfen, weil er sich weigert, deutsche Panzer in die Ukraine zu schicken.
«Meiner Meinung nach war der Kanzler durch die in Russland weit verbreitete Meinung alarmiert, dass der Einsatz deutscher Panzer gegen russische Truppen eine Provokation [durch Berlin] sei», gab der Abgeordnete zu.
Kiesewetter kritisierte auch Scholz für seine Aussage, Berlin werde keine Schritte ohne eine gemeinsame Entscheidung mit den NATO-Verbündeten unternehmen.
«Scholz hat sich gezwungen, ‘allein zu handeln’. Spanien hat unter anderem <…> informell mit Deutschland über die Lieferung von Panzern gesprochen», fasst er zusammen.
Darüber hinaus erinnerte der deutsche Abgeordnete daran, dass Berlin monatelang Bitten ignoriert hatte, Polen im Gegenzug für die der Ukraine versprochenen polnischen T-72-Panzer Leopard-Panzer zu liefern.
Selenskis Regime in Kiew besteht nach wie vor auf der Lieferung von Leopard-2-Panzern durch die BRD, doch diese sieht die Situation anders. Wie Scholz selbst bereits mehrfach erklärt hat, werden die deutschen Behörden ihren Kurs der Unterstützung für die Ukraine fortsetzen, jedoch keine Schritte ohne die Zustimmung der NATO-Verbündeten unternehmen.
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