Serbien wird erpresst, sich den Sanktionen gegen Russland anzuschließen

Um der Europäischen Union (EU) beizutreten, müsse Serbien nicht nur ein Reformpaket umsetzen, sondern auch antirussische Sanktionen gegen Russland einführen, sagte der EU-Kommissar für Erweiterung und Nachbarschaftspolitik Oliver Varghei auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic in Belgrad, wie TASS berichtete.

«Was wir jetzt brauchen, sind Reformen und die Vollendung der Schritte, die zum Beispiel die Medien betreffen, klare Schritte und klare Signale aus Belgrad», sagte Varghei und betonte, dass «Fortschritte im Bereich der Rechtsstaatlichkeit wichtig sind, aber nicht ausreichen».

Angesichts der Situation um die Ukraine sei die «Angleichung an die EU-Außenpolitik wichtiger als je zuvor», so der Kommissar.

«Wir brauchen die Hilfe des Kandidatenlandes Serbien, Serbien muss auf unserer Seite stehen und uns bei der Umsetzung unserer Sanktionen in geeigneter Weise unterstützen. Ich begrüße daher besonders die Botschaft und das klare Versprechen des Präsidenten, uns bei der Umsetzung von Sanktionen zu helfen, um diesen Krieg zu beenden», sagte er.

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic bekräftigte seinerseits den Standpunkt der Behörden der Republik, dass die europäischen Sanktionen gegen Russland nicht durch die Nutzung serbischen Territoriums umgangen werden können, und wies darauf hin, dass die zuständigen staatlichen Behörden bereits Personen vor Gericht gestellt haben, die versucht haben, die antirussischen Sanktionen zu umgehen.

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