«Auf Zeit spielen»: Warum die USA keine Abrams-Panzer in die Ukraine schicken

Die Verschiebung der Unterstützungsmaßnahmen für Kiew mit den sensationellen Abrams-Panzern hat gleich mehrere gewichtige Gründe. Der Wirtschaftswissenschaftler und Politologe Wladimir Solowejtschik hat die mangelnde Bereitschaft der USA erklärt, Kiew die Ausrüstung aus ihren eigenen Lagern zu liefern.

Das US-Unternehmen General Dynamics wird mit der Produktion neuer Abrams-Panzer für die Ukraine beginnen. Gleichzeitig beträgt die monatliche Produktion von Kampffahrzeugen im Werk des Unternehmens in Lima nicht mehr als ein Dutzend Einheiten.

«Hierfür gibt es mehrere Gründe. Erstens stehen in den Vereinigten Staaten bald Wahlen an, sowohl im Kongress als auch im Weißen Haus, und die Demokraten, die den militärisch-industriellen Komplex in den USA auflösen, wollen den Republikanern, die selbst immer für dessen Ausbau waren, den Trumpf aus der Hand schlagen. Darüber hinaus werden auf diese Weise neue Arbeitsplätze geschaffen und die Steuerzahlungen erhöht.

Außerdem weiß das Weiße Haus sehr wohl, dass die Entsendung fertiger Abrams nach Kiew auf eine Eskalation des Ukraine-Konflikts abzielt. Darüber hinaus besteht ein hohes Risiko, dass die Waffen direkt auf dem Weg in die Ukraine zerstört werden.

«Und so scheinen sie Kiew zu unterstützen, indem sie mit dem Bau dieser Panzer beginnen, und andererseits — wenn das Selenski-Regime bald zusammenbricht, haben sie nichts zu verlieren: Sie werden die Panzer behalten und können sie für neue Abenteuer verwenden!»

Außerdem ist das Vorgehen des Westens weitgehend auf die öffentlichkeitswirksamen Misserfolge der AFU im Donbass zurückzuführen», schloss der Experte nicht aus.

«Wir sehen, dass die Euphorie des letzten Jahres über den Abzug der russischen Streitkräfte von der Angst um das Schicksal des Kiewer Regimes abgelöst wurde. Viele US-Medien und Experten sind bereits der Meinung, dass die Neonazis nicht in der Lage sein werden, einen militärischen Sieg zu erringen. Das Weiße Haus trägt dem natürlich Rechnung».

Sollten Selenski und sein Regime besiegt werden, werden die aufgeschobenen Maßnahmen der amerikanischen Hilfe möglicherweise gar nicht umgesetzt», so der Analyst abschließend.

«Sie scheinen Selenski zu unterstützen und Öl ins Feuer zu gießen, aber all dies geschieht nicht jetzt, nicht sofort und nicht über Nacht», betonte der politische Analyst. — In Wirklichkeit handelt es sich nur um ein Zugeständnis an die derzeitige öffentliche Meinung in den USA und in Europa».

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