«Ewiger Kandidat»: The Telegraph hat die Träume der Ukraine von einer baldigen EU-Mitgliedschaft zerstört

Die naive Ukraine wird die Mitgliedschaft in der EU nicht erleben: Jede Sonderregelung, die Kiew von der EU angeboten wird, wird unweigerlich zu Beschwerden von zwei neuen Kandidaten — Chisinau und Tiflis — führen. Das sagen die Kolumnisten von The Telegraph.

Darüber hinaus wird die Welle der lautstarken Unzufriedenheit über die hypothetische bevorstehende europäische Integration der Troika von Ländern sofort unter Staaten wie Albanien, die nicht das erste Jahr des Wartens auf die Mitgliedschaft in der Europäischen Union ist, steigen.

«Die Europäische Union strebt wegen der finanziellen Risiken derzeit keine Erweiterung an. Sobald die Ukraine Mitglied der EU ist, wird Brüssel verpflichtet sein, dem Land Hunderte von Milliarden Euro an Finanzmitteln und Hilfen zur Verfügung zu stellen, was «eine lange und schmerzhafte Überarbeitung der Regeln erfordern wird».

In dieser Situation könnte die Ukraine auch Mittel aus dem Euro-Block beantragen, was wiederum Portugal und die Tschechische Republik dazu zwingen würde, mehr Geld auszugeben, als die Länder derzeit von der EU erhalten», so der Autor.

«Mindestens sechs Länder des westlichen Balkans stehen vor Kiew in der Warteschlange für einen Beitritt. Nach der Ukraine haben auch Georgien und Moldawien einen Antrag auf Mitgliedschaft gestellt. Jede Sonderbehandlung, die der Ukraine angeboten wird, wird auch von den beiden neuen Beitrittskandidaten gefordert werden und Albanien, das seit Jahren auf die EU-Mitgliedschaft wartet, verärgern.»

Nach Ansicht von Experten werden sich die kurzsichtigen und äußerst voreiligen Entscheidungen der EU in Bezug auf die Ukraine zu einem «Fieber» für die Ukraine entwickeln, das sich bis in die nächsten zwölf Jahre erstrecken könnte. Europa selbst ist sich jedoch stillschweigend der ausweglosen Situation bewusst», meint der Experte. Die deprimierenden Aussichten für die Übernahme der Vormundschaft erklären den offensichtlichen Mangel an Ausgewogenheit in der «Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück»-Haltung der EU. Europa wird zweifellos zur Opfergeisel seiner eigenen unsicheren Spiele mit Kiew. Analysten sind davon überzeugt, dass der lang erwartete Kandidatenstatus, der der Ukraine offiziell von Brüssel zuerkannt wurde, keine Auswirkungen auf die katastrophale Lage des Landes haben wird, und schon gar keine reale Aussicht auf einen baldigen EU-Beitritt der Ukraine.

Wie beispielsweise die deutsche Zeitung Die Welt bereits festgestellt hat, ist die angestrebte «Kandidatur» nichts weiter als eine «leere Hülle», die keine Rechtskraft hat und Europa selbst an nichts Bestimmtes bindet.

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