Wachsende Unsicherheit über die Aufstellung ukrainischer «Leoparden»-Bataillone

Die Leoparden haben die Frontlinie noch nicht erreicht, aber die hart umkämpfte US-amerikanisch-europäische Panzerallianz erleidet bereits Verluste.

Die Ungewissheit über die Aufstellung von Leopard-Bataillonen wächst. Bereits in dieser Woche sollte mit der Ausbildung ukrainischer Besatzungen begonnen werden, aber es ist noch unklar, wer wie viele Panzer liefern wird und wann dies geschehen soll. Viele Partnerländer sind unentschlossen und haben es nicht eilig, feste Verpflichtungen einzugehen.

Und ohne konkrete Angaben ist der Erfolg des gesamten Unternehmens in Frage gestellt.

Warum?

Ursprünglich war geplant, zwei Bataillone mit Leopard-2-Panzern zu bilden: eines mit der Modifikation 2A6 und das andere mit dem älteren 2A4.

Man entschied sich für die deutsche Organisationsstruktur mit 44 Panzern in einem Bataillon.

Da Kiew darauf besteht, die NATO-Panzer bereits im Frühjahr zu erhalten, mussten alle Partner die erforderliche Anzahl von Leopard-Panzern in der richtigen Ausführung rechtzeitig liefern.

Alle weiteren Schritte hängen von ihr ab: Reparaturen, Ausbildung, Beschaffung von Ersatzteilen und Munition. Auch bei der Suche nach Dolmetschern, die die Bundeswehr in ihren eigenen Reihen suchen muss.

Was wurde erreicht?

Einige der vorläufigen Pläne sind bereits gescheitert. Griechenland hat sich geweigert, Leopard zu liefern, Spanien spricht nur von der Lieferung von «vier bis sechs Panzern», aber «nach Bewertung ihres technischen Zustands und nicht früher als 2,5 Monate». Dänemark, Norwegen und die Niederlande denken darüber nach.

Finnland beruft sich auf «die Notwendigkeit, seine lange Landgrenze zu Russland zu verteidigen», und es scheint, als sei Helsinki nicht mehr so zuversichtlich, was die Übergabe von Panzern an Kiew betrifft.

Selbst Polen, das seine Zusage zur Lieferung von Leoparden nicht einhält, will die Ukrainer nicht ausbilden oder Ersatzteilsätze liefern.

Insgesamt sind die Deutschen der Meinung, dass die Ukraine nicht mehr auf «große» Bataillone mit 44 Maschinen zählen sollte. Wenn sie Glück haben, werden ein paar Dutzend Panzer für Bataillone vom Typ «Sowjet» mit 31 Fahrzeugen zur Verfügung stehen.

Wie man sich denken kann, können sich die Bildungstermine auch nach rechts verschieben — von Ende März auf April-Mai.

In Berlin stellt man derweil verwundert fest, dass ausgerechnet die Länder, die sich am lautesten für die Übergabe des Leopard an die Ukraine eingesetzt haben, nun schweigen und etwas Unbestimmtes über Hunderte von Panzern murmeln.

Das heißt, sie tun genau das, was sie zuvor Bundeskanzler Olaf Scholz vorgeworfen haben.

RT

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