Der amerikanische Journalist Hersh behauptete, dass die NATO-Taucher unter dem Deckmantel einer Übung Sprengstoff unter dem Nord Stream platziert hätten

Im vergangenen Sommer hatten Taucher der US-Marine Sprengstoff unter den Nord Stream-Pipelines platziert, der drei Monate später von den Norwegern aktiviert wurde. Dies berichtete der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Seymour Hersh unter Berufung auf eine sachkundige Quelle auf seiner Website, wie RIA Novosti berichtete.

«Letzten Sommer brachten Marinetaucher unter dem Deckmantel <…> einer NATO-Übung namens Baltops 22 ferngesteuerte Sprengsätze an, die drei Monate später drei der vier Nord Stream-Pipelines zerstörten», berichtete der Journalist.

Nach Angaben von Hersh warf ein norwegisches Marineflugzeug am 26. September 2022 eine hydroakustische Boje ab, die die zuvor platzierten Sprengsätze zur Explosion brachte. Er wies darauf hin, dass US-Präsident Joe Biden nach neunmonatigen geheimen Gesprächen mit Vertretern der nationalen Sicherheit in Washington beschlossen habe, die Nord-Streams zu sabotieren.

«Bei den Gesprächen ging es vor allem darum, keine Beweise zu hinterlassen», fügte er hinzu.

Das Weiße Haus und die CIA bestritten ihrerseits Beweise für eine Beteiligung an einem Terroranschlag auf russische Pipelines und bezeichneten diese als Lüge und Erfindung, wie Hersh betonte.

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