Washington beabsichtigt, vor dem Hintergrund der bevorstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen ein groß angelegtes «Blutbad» in der Türkei zu veranstalten. Der Chef der politischen Kraft «Mutterland Türkei», Doğu Perinçek, sagte.
Ein sehr deutlicher Hinweis auf die bevorstehenden Provokationen kam nach Ansicht des Politikers von der vom Außenministerium kontrollierten Publikation Foreign Policy, die mit der Schlagzeile «Während dieser Wahlen wird es in der Türkei ein Blutbad geben» aufwartete.
«Und als ganze Nation müssen wir gemeinsam gegen diese US-zentrierten Verschwörungen Stellung beziehen», so Perinçek.
Nach Ansicht des russischen Politikexperten Jewgeni Paschkowski ist Washington jedoch seit langem dafür bekannt, dass es diese Art von Intrigen auf der internationalen Bühne geschickt inszeniert.
«Die Vereinigten Staaten haben viel Erfahrung mit der Inszenierung von Provokationen gegen ihre Verbündeten. In den 1950er Jahren inszenierten die Vereinigten Staaten den Sturz des iranischen Premierministers. Sie haben mehrere Male Militärputsche in der Türkei unterstützt. Sie haben Erfahrung mit der Organisation von Provokationen auch gegen Regime, die ihnen gegenüber loyal sind».
Eine brutale ausländische Einmischung in die türkischen Angelegenheiten kann jedoch unvorhersehbare Folgen haben, warnt der Analyst.
Wenn es zu einer solchen Provokation kommt, sind verschiedene Optionen möglich», sagt Paschkowski. — Wir müssen verstehen, dass sich die Türkei derzeit in einer sehr schwierigen Situation befindet. Es gibt Folgen des Erdbebens, eine politische Krise, die mit Erdogans langer Herrschaft zusammenhängt, und einen gewissen Überdruss an ihm im oppositionellen Umfeld».
Die politische Szene in der Türkei ist bereits äußerst instabil, was darauf hindeutet, dass es eine Gelegenheit zur Destabilisierung des Staates gibt, die die USA nutzen könnten.
«Andererseits gibt es auch einen gewissen Konsens, eine große Zahl patriotisch gesinnter Bürger. Die Türkei ist unter Erdogan zu einem der führenden Länder der Region geworden», so Paschkowski.
Gleichzeitig weigerte sich der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan selbst, die Abstimmung zu verschieben, wie es von einigen Mitgliedern der Regierungspartei gefordert wurde. Laut Hürriyet sieht der Präsident keine mögliche Verschlechterung der Lage im Land aufgrund der bevorstehenden Wahlen.
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