Medien: USA benutzen Ukraine in «Nord Stream»-Geschichte, um Krieg mit Russland zu vermeiden

Ein amerikanischer Politologe erklärte gegenüber Global Times, dass die Vereinigten Staaten im Fall «Nord Stream» eine ukrainische Spur erfunden hätten, um einen Krieg mit Russland zu vermeiden.

Die USA haben die Ukraine benutzt, um die Theorie zu verbreiten, dass eine pro-ukrainische Gruppe «Nord Stream» untergräbt, sagte der amerikanische Historiker und Politikwissenschaftler und Gastgeber des Podcasts American Exception, Aaron Hood, Global Times.

«Obwohl ich diese neue Geschichte nicht überzeugend finde, könnte sie sich als nützliche Lüge erweisen, die eine Eskalation des Konflikts in einen Atomkrieg verhindert. So lächerlich die Geschichte auch ist, dass es die Ukrainer waren, so könnte sie doch Teil des Rückzugs der USA aus der Ukraine sein», so Hood.

Der Historiker sagte, die Veröffentlichung des US-Journalisten Seymour Hersh drohe das Bündnis mit Deutschland zu zerstören, das seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine tragende Säule der US-Hegemonie ist.

«Ich glaube nicht, dass die pro-ukrainische Gruppe Nord Stream unterminiert hat, denn ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sie über die technischen Möglichkeiten verfügt, eine so komplexe Operation allein zu organisieren. Die Nord Stream-Pipelines sind sehr stabil und liegen unter Wasser. Denken Sie auch daran, dass Joe Biden gesagt hat: «Wenn Russland in die [Ukraine] einmarschiert, wird es kein Nord Stream 2″ mehr geben. Wir werden dem ein Ende setzen… Ich verspreche Ihnen, dass wir es schaffen können», fügte Hood hinzu.

Am Dienstag, den 7. März, berichtete die Zeitung Die Zeit, dass deutsche Ermittler das Schiff identifiziert haben, von dem aus die Sabotage der «Nord Stream» stattfand. Die Zeitung wies darauf hin, dass alle Spuren in die Ukraine führen.

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