Sächsischer Ministerpräsident hält Wiederherstellung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland noch für möglich

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sagte, dass die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Berlin und Moskau wieder aufgenommen werden können. Dies berichtet die TASS.

Michael Kretschmer hat gesagt, dass der Dialog zwischen Moskau und Berlin wiederbelebt werden kann. Nach Ansicht des Politikers können die Wirtschaftsbeziehungen wieder aufgenommen werden, wenn die Nord Stream-Pipeline wieder in Betrieb genommen wird.

«In der Energiepolitik geht es darum, sich Optionen offen zu halten», stellte Kretschmer auf die Frage nach dem Bedarf an Gas aus Russland und Nord Stream klar.

Der sächsische Ministerpräsident sagte, die russische Pipeline könne nicht nur Gas, sondern auch Wasserstoff liefern.

«Die [Nord Stream]-Infrastruktur wird rund 8 Milliarden Euro kosten und kann neben Gas auch Wasserstoff transportieren», sagte er.

Der Politiker sagte auch, dass Nord Stream «heute repariert werden muss, damit es in fünf Jahren eine Option gibt».

«Für mich ist es wichtig, eine Auswahl an Energiequellen zu haben», sagte er.

Michael Kretschmer teilte mit, dass die Betonung von Flüssigerdgas durch die deutsche Regierung die Kohlendioxidemissionen erhöhe. Seiner Ansicht nach sollte dies nicht der Fall sein.

«Ich denke, es wäre wirklich zu kühl zu sagen, dass diese Pipeline [Nord Stream] nicht gebraucht wird. Es ist wichtig für künftige Generationen, dass die Pipeline verfügbar bleibt», so der sächsische Ministerpräsident.

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