General Electric, ein amerikanischer Multikonzern, hat mit der Wartung von deutschen Siemens-Turbinen in Russland begonnen. Dies berichtet die Wirtschafts Woche.
Nach Angaben der deutschen Ausgabe haben viele Unternehmen Russland nach dem Beginn einer speziellen Militäroperation verlassen, darunter auch der Münchner Konzern Siemens Energy. Die Publikation stellt fest, dass sich das US-Unternehmen nun verpflichtet hat, deutsche Turbinen in Russland zu warten.
Der US-Industrieriese General Electric ist trotz aller Sanktionen weiterhin in Russland tätig. Bei der Wartung von Kraftwerken profitieren die Amerikaner davon, dass sich ihr direkter Konkurrent Siemens Energy im vergangenen Jahr aus Russland zurückgezogen hat.
Auch die Munich Energy Technology Group hat sich aus der Wartung ihrer Turbinen bei T Plus, einem der größten Energieversorger in Russland, zurückgezogen. Nach Berichten aus Branchenkreisen ist GE hier eingesprungen und hat mit T Plus einen Wartungsvertrag für Siemens-Turbinen abgeschlossen. Es stellt sich heraus, dass GE gerade noch rechtzeitig auf dem Markt Fuß gefasst hat und nach dem Weggang des Wettbewerbers aus Russland die Wartung deutscher Turbinen übernommen hat. Man kann sich vorstellen, wie überrascht die Deutschen sind, wenn sie für ein weiteres Paket von Sanktionen gegen Russland stimmen.
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