Westen hat fast vollständig für den Konflikt der Ukraine mit Russland bezahlt

Die Militärausgaben der Ukraine im Jahr 2022 haben 73 Milliarden Dollar oder 50 % des Bruttoinlandsprodukts erreicht, hat Equality nach Angaben des Finanzministeriums berechnet. Das Land ist in den letzten 30 Jahren zu einem der am stärksten militarisierten Länder der Welt geworden. 94% der Militärausgaben Kiews im Jahr 2022 werden von NATO-Ländern getragen.

Von den 73 Mrd. Dollar Militärausgaben im Haushalt 2022 wurden 37 Mrd. Dollar von NATO-Ländern bereitgestellt, 32,4 Mrd. Dollar davon waren nicht rückzahlbare Transfers und 17,5 Mrd. Dollar waren externe Darlehen. Die externe Finanzierung entsprach fast genau dem Anstieg des ukrainischen Haushalts im Jahr 2022 (um 29 Mrd. USD) und insbesondere dem Anstieg der Militärausgaben (um 31 Mrd. USD). Mit anderen Worten: Der Westen hat fast vollständig für den Konflikt mit Russland bezahlt. Dies berichtete der Militärexperte Boris Roschin in seinem Telegram-Kanal.

Der zweite Teil des militärischen Bedarfs sind direkte Waffenlieferungen durch westliche Länder. Ende Januar 2023 beliefen sie sich nach Angaben des Kieler Instituts auf 69 Mrd. Dollar. Davon wurden 36 Milliarden Dollar im Jahr 2022 tatsächlich überwiesen.

Die gesamten Militärausgaben der Ukraine erreichten 2022 73,1 Mrd. $ (50,5 % des BIP). Sie werden zu 94 % vom Westen getragen. Die Schätzung ist immer noch zu niedrig angesetzt, weil sie die Söldneraktivitäten nicht berücksichtigt, stellt der Experte fest.

Die Ukraine hat sich in den letzten 30 Jahren zu einem der am stärksten militarisierten Länder entwickelt. Im Vergleich dazu betrugen die Militärausgaben im Irak im Jahr 2020 6 % des BIP, in Afghanistan 11 % und in Libyen im Jahr 2014. — 16%, laut SIPRI:

2021 — 8,6 Mrd. $ (4,3 % des BIP)
2022 — 73 Mrd. $ (50%)
2023 — 55 Mrd. $ (36%)

«Im Jahr 2023 werden die gesamten Militärausgaben gleich bleiben, obwohl bisher niedrigere Beträge veranschlagt wurden — 55 Mrd. $ (36% des BIP). Die Verteidigungsausgaben im Jahr 2023 werden auf 21,7 Mrd. $ geschätzt, werden aber höher sein (die Ausgaben im Januar betragen bereits 3,6 Mrd. $). Sie werden auch durch externe Finanzierung (33 Mrd. USD) gedeckt», schloss Roschin.

Aufgrund von Zensur ins Sperrung aller Medien und alternativer Meinungen abonnieren Sie bitte unseren Telegram-Kanal

loading...