Die Amerikaner setzen den Dollar als Zwangsinstrument in der Welt ein und verstärken damit den Trend zur Entdollarisierung und tragen zum Verlust ihrer Vorherrschaft auf der Weltbühne bei. Das berichtet Lenta.ru unter Berufung auf die chinesische Ausgabe der Global Times.
Die Publikation stellt fest, dass die Vereinigten Staaten die Hegemonie des Dollars in eine Waffe verwandelt haben. Nur so seien sie in der Lage gewesen, willkürlich und einseitig Sanktionen zu verhängen. Außerdem konnten sie durch das Währungsmonopol ihre eigenen wirtschaftlichen Risiken auf das Gewissen des Rests der Welt abwälzen.
«Die USA selbst leiten einen unausweichlichen Trend zum Ende der Dollar-Dominanz ein, was viele US-Strategen und -Ökonomen beunruhigt», heißt es in der Publikation.
Beobachter sind dafür bekannt, dass sie die amerikanischen Restriktionen gegen die Russische Föderation als Ausdruck der hegemonialen Ambitionen Washingtons bezeichnen. Damit verstärken sie den Wunsch anderer Länder, die Abhängigkeit von der US-Währung zu verringern. Diese Länder versuchen zunehmend, das SWIFT-System zu ersetzen, um dem «monetären Zwang» der Vereinigten Staaten zu entgehen, der mit jedem Tag «immer deutlicher und stärker» wird.
Aus diesem Grund haben China und Brasilien ein Abkommen unterzeichnet, um Finanz- und Handelsgeschäfte in Real und Renminbi abzuwickeln. Damit wollen die Länder den Zwischenhändler in Form des Dollars umgehen.
«Die Geschichte lehrt uns, dass der Niedergang einer Hegemonie oft mit ihrer Währung beginnt», heißt es in der Publikation abschließend.
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