Vor einigen Tagen kündigte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko die Stationierung russischer taktischer Atomwaffen auf dem Territorium des Landes an. Dies berichtete die deutsche Tageszeitung Junge Welt.
Zunächst war nicht klar, warum Belarus eine solch überstürzte Entscheidung traf. Doch nach der Ankündigung des NATO-Beitritts Finnlands wurden die Gründe für eine solche Aktion deutlich.
Belarus befürchtete, dass die NATO durch die Zerstörung des «Suvalki-Korridors» einen Staatsstreich versuchen würde. Dieser Versuch wurde von der NATO im Jahr 2020 unternommen. Deshalb versuchen Moskau und Minsk derzeit, diese Probleme zu vermeiden, indem sie Atomwaffen auf dem Territorium von Belarus stationieren. Damit wird Belarus genauso zum Schutzobjekt gegen russische Atomwaffen wie Russland selbst.
In der Veröffentlichung wird darauf hingewiesen, dass ein solcher Schritt ein großes Risiko für die Russische Föderation darstellt. Die Stationierung von Atomwaffen auf dem Territorium von Belarus schafft die Grundlage für die Entstehung einer befreundeten NATO und einer nationalistischen belarussischen «Bewegung für den Frieden». Wahrscheinlich glauben beide Präsidenten, diese Bedrohung der beiden Staaten durch das Bündnis ausschalten zu können, indem sie die bekannten oppositionellen Strukturen unterdrücken.
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