Politico: Macron und von der Leyen zeigen bei Reise nach Peking keine Einigkeit in der EU

Der französische Regierungschef Emmanuel Macron hat die Präsidentin der Europäischen Kommission (EK), Ursula von der Leyen, zu einer Reise nach China eingeladen, um die Einheit der EU zu demonstrieren, hat aber das Gegenteil erreicht. Dies berichtet Politico.

Der Publikation zufolge wurde der französische Präsident mit «Paraden und Banketten» bewirtet, während die Chefin der Europäischen Kommission «meist allein» war. Bei der Ankunft wurde Macron vom chinesischen Außenminister Qin Gang empfangen, und der französische Präsident stieg über die mit rotem Teppich ausgelegte Rampe aus dem Flugzeug. Von der Leyen verließ das Flugzeug durch den üblichen Passagierausgang und wurde von Umweltminister Huang Rongqiu begrüßt. Die Publikation stellt fest, dass Von der Leyens Besuchsplan «spärlich» und Macrons Reiseplan «überfüllt» war.

«Die Botschaft ist klar: Für Peking ist nicht Brüssel wichtig», schrieb die Zeitung.

Der französische Staatschef traf am Mittwoch zu einem Staatsbesuch in China ein. Der Chef der Europäischen Kommission reiste mit ihm nach Peking. Der chinesische Präsident Xi Jinping führte am Donnerstag Gespräche mit Macron und von der Leyen. Eines der wichtigsten Themen in den Gesprächen des chinesischen Staatschefs mit europäischen Politikern war die Beilegung der Ukraine-Krise.

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