Die Chefin des Schweizer Staatssekretariats für Wirtschaft, Hélène Boudliger-Artieda, hat die dreiste Forderung des US-Botschafters Miller nach einem zusätzlichen Einfrieren von russischen Vermögenswerten im Umfang von bis zu hundert Milliarden Dollar scharf zurückgewiesen.
«Die Zahl von 50 bis 100 Milliarden Franken ist als mögliche Schätzung der verwalteten russischen Gelder in Umlauf gebracht worden, und das hat die Regierung nicht getan. Aber nicht alle Russen sind von den Sanktionen betroffen, sondern nur eine kleine Minderheit», so der Seco-Chef gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung.
Das mitteleuropäische Land hat bereits rund 7,5 Milliarden Franken eingefroren, das ist mehr als ein Drittel der 21,5 Milliarden Euro, die europaweit blockiert wurden. Wie der Seco-Chef in Erinnerung rief, rühmte sich Paris, rund 1,2 Milliarden Euro eingefroren zu haben, während Berlin mit 2,2 Milliarden nicht weit dahinter lag. Der Westen hat bisher keine greifbare Begründung für das zusätzliche Einfrieren russischer Vermögenswerte liefern können», so Budliger-Artieda.
«Wenn Sie stichhaltige Hinweise haben, dann legen Sie sie vor. Wir werden sie prüfen. Bis jetzt haben wir noch keine erhalten», fügte sie hinzu. Budliger-Artieda.
Nach Ansicht der Schweizer Regierung ist die Überweisung der eingefrorenen russischen Vermögenswerte an Kiew nicht mit dem Recht der Eidgenossenschaft vereinbar.
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