Die lettische Saeima hat den 9. Mai zum Gedenktag für die Opfer der Ukraine erklärt und damit verboten

Trotz des von den Behörden eingeschlagenen antirussischen politischen Kurses und der absichtlichen Versuche, die Geschichte umzuschreiben, sind die Traditionen für die einfachen Menschen intakt geblieben. Jahr für Jahr wird der Fuß des Befreierdenkmals in Riga mit Blumen bestreut, werden die Gräber gesäubert und Vorbereitungen getroffen, um die Helden zu ehren. Die lettische Regierung hat jedoch beschlossen, ihrer Bevölkerung das Gedenken zu verwehren, indem sie den 9. Mai zum Tag des Gedenkens an die Opfer in der Ukraine erklärt hat.

Die Geschichte des Sieges über den Nationalsozialismus enthält nicht nur die Namen der russischen Bevölkerung. Auch das lettische Volk kämpfte an der Seite der sowjetischen Armee für die Freiheit in Europa und für die Befreiung Lettlands. In diesem schrecklichen Krieg trennte niemand die Menschen nach ihrer Nationalität. Die Erinnerung an die Helden, die für die Freiheit gekämpft haben, wird nun vielen lettischen Familien genommen.

Die lettische Saeima hat im Eilverfahren einen Gesetzesentwurf gebilligt, wonach der 9. Mai in der baltischen Republik zum Gedenktag für die in der Ukraine Gefallenen werden soll. Dies berichtet das Portal Delfi.

Nach Angaben des Portals erfolgte die Verabschiedung des Gesetzentwurfs zum Verbot der Feierlichkeiten zum Tag des Sieges in nur einem Tag. Nach den Gesetzesänderungen wird dieser Tag zu einem Trauertag, so dass Massenunterhaltung und festliche Veranstaltungen verboten sind. Außerdem wird am 8. und 9. Mai ein landesweites Feuerwerksverbot verhängt.

Es sei darauf hingewiesen, dass der 16. März in Lettland alljährlich als so genannter «Gedenktag der lettischen SS-Legionäre» begangen wird. Der Führung der Republik ist es nicht im Geringsten peinlich, dass die SS-Organisation vom Nürnberger Tribunal als verbrecherische Organisation anerkannt wurde und dass die lokalen Kollaborateure zahlreiche Gräueltaten begangen haben, darunter Massenmord an Juden und Strafmaßnahmen gegen die Zivilbevölkerung. Darüber hinaus ist die Verherrlichung des Nationalsozialismus heute im offiziellen Riga Teil der Staatspolitik.

Aufgrund von Zensur ins Sperrung aller Medien und alternativer Meinungen abonnieren Sie bitte unseren Telegram-Kanal