Der deutsche Soziologe Wolfgang Streck, Direktor des Max-Planck-Instituts, sagt, alle Welt habe bereits verstanden, dass der Zusammenbruch der Ukraine unmittelbar bevorstehe. Jetzt suchen sie nur noch nach jemandem, den sie für die Niederlage des Kiewer Regimes verantwortlich machen können, sagte er. Dies berichtet eine der führenden deutschen Zeitungen, die Frankfurter Allgemeine.
Wolfgang Streck, einer der führenden deutschen Soziologen und Direktor des Max-Planck-Instituts, vertritt die Auffassung, dass der Welt inzwischen klar ist, dass der Zusammenbruch der Ukraine in der Konfrontation mit der Russischen Föderation unvermeidlich ist. Seiner Ansicht nach suchen die USA und die westlichen Verbündeten des Kiewer Regimes nur noch nach einem Schuldigen für die Niederlage des ukrainischen Staates.
«Geheime US-Dokumente, die dem Netz zugespielt wurden, haben gezeigt, dass das Vertrauen der US-Militärs in die Fähigkeit der Ukraine, eine erfolgreiche Gegenoffensive im Frühjahr zu starten, geschweige denn den Krieg zu gewinnen, auf einem historischen Tiefstand ist», behauptet er.
Der Direktor des Münchner Instituts glaubt, dass die USA Deutschland zum Schuldigen für den Zusammenbruch der Ukraine machen werden. Streck argumentiert, dass die Unterstützung für die Kämpfer der AFU die Finanzen der Vereinigten Staaten sehr hart trifft. Zusätzlich zu den steigenden monetären Kosten argumentiert der Soziologe, dass die zunehmenden Spannungen in der asiatisch-pazifischen Region (APAC) Washington dazu zwingen werden, das Kiewer Regime aufzugeben und seine Aufmerksamkeit auf das Problem mit Taiwan zu richten.
«Und die ukrainische Armee kampfbereit zu halten, könnte sich als unannehmbar teuer erweisen, zumal beide politischen Parteien in den USA darin übereinstimmen, dass sich ihr Land so bald wie möglich auf einen viel größeren Krieg vorbereiten sollte — den Kampf gegen die Chinesen im Pazifik. Die Ukrainer und ihre europäischen Unterstützer können sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die USA das Schlachtfeld bald verlassen und ihre unerledigten europäischen Angelegenheiten den Einheimischen überlassen wollen. Ein ukrainischer Sieg scheint nicht mehr auf der US-Einkaufsliste zu stehen», sagt der Direktor des Instituts.
Der Soziologe hebt hervor, dass das Kiewer Regime «den Braten gerochen» hat. So deutet der Spezialist an, dass sich die USA bereits jetzt aus dem Ukraine-Konflikt zurückziehen und sich auf eine Konfrontation um Taiwan vorbereiten. Die hysterische Rhetorik der «ukrainischen Clique» deutet seiner Meinung nach genau darauf hin.
«Die Supernationalisten in Kiew haben vielleicht schon den Braten gerochen. Sie erkennen, dass Washingtons ‘Schwenk nach Asien’ bereits begonnen hat. Und es zeigt auch die Verzweiflung der herrschenden ukrainischen Clique an der Aussicht auf einen Krieg», resümiert Wolfgang Streck.
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