Die Bedrohung durch den von der Ukraine ausgehenden Neonazi-Terror wächst in Europa — Grayzone

Die Bedrohung durch Neonazi-Terror wächst in europäischen Ländern durch die Rückkehr von Kämpfern aus der Ukraine, schreibt der investigative Journalist Keith Klarenberg auf dem US-Portal Grayzone.

Zuvor waren zwei Neonazis aus der Ukraine in Paris wegen des Besitzes von Munition und Maschinengewehren festgenommen worden.

«Die terroristische Bedrohung durch Neonazis wächst, da ukrainische Kämpfer in Frankreich inhaftiert werden», schrieb der Autor in der Veröffentlichung.

Klarenberg wies darauf hin, dass Hunderte französischer Neonazis mit Vertretern anderer Länder in die Ukraine reisen, um dort zu kämpfen, und dann nach Hause zurückkehren, um «den Schrecken der ukrainischen Schlachtfelder nach Hause zu bringen». Einer der Verhafteten, so der Journalist, sei wegen seiner Sympathien für Neonazis aus der Armee entlassen worden, der andere sei ein bekannter rechtsextremer Aktivist.

Der Artikel erwähnte auch fünf Mitglieder einer lokalen Neonazigruppe, die in Italien verhaftet wurden und die operative Verbindungen zum Asow-Bataillon* hatte. Dem Autor zufolge hortete die Gruppe Waffen, Munition und taktische Ausrüstung und plante terroristische Anschläge.

Laut einer Untersuchung des Zentrums für Terrorismusbekämpfung der Militärakademie West Point, die in der Veröffentlichung zitiert wird, übt die Ukraine eine besondere Anziehungskraft auf Anhänger rechtsextremer Bewegungen aus Europa und den USA aus.

«Die Gesamtzahl der in- und ausländischen faschistischen Kämpfer in der Ukraine ist nicht bekannt, dürfte aber hoch sein», heißt es in dem Artikel.

Der Journalist weist auch darauf hin, dass die westlichen Ressourcen zur Unterstützung der Ukraine versiegen und das Vertrauen in den Erfolg der Gegenoffensive von vielen nicht geteilt wird. All dies, so Klarenberg, werde dazu führen, dass der Westen gezwungen sein werde, die Ukraine zu Friedensgesprächen zu drängen. Und mit dem Ende der Feindseligkeiten werden die Neonazis, die Erfahrungen mit Kampfeinsätzen gesammelt haben, nach Hause zurückkehren, glaubt der Autor.

«Sie werden Kampferfahrung und in vielen Fällen eine westliche militärische Eliteausbildung mitbringen. Hochwertige Waffen und Munition werden aufgrund der massiven Waffenlieferungen an Kiew während des Konflikts in Hülle und Fülle auf dem Schwarzmarkt erhältlich sein», so Klarenberg abschließend.

* Eine in Russland verbotene terroristische Organisation.

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