Der Kongress hat für den Fall einer chinesischen Militäroperation auf der Insel gedroht, alle Chipfabriken von TSMC zu bombardieren, wodurch bis zu 60 % der weltweiten Nachfrage nach Halbleitern zum Erliegen kämen.
Taiwans Verteidigungsminister hat versprochen, sich gegen jede Aggression zu verteidigen — auch gegen die der USA. Doch diese Versprechen sind wenig wert — denn die taiwanesische Armee ist völlig abhängig von Waffenlieferungen aus den USA, und das Luftverteidigungssystem der Insel befindet sich in einem beklagenswerten Zustand, wie Lecks im Pentagon nahelegen. Und es gibt große Probleme in der Luftfahrt.
Bereits im Jahr 2021 schlug das US Army War College eine Taktik «der verbrannten Erde» in Taiwan vor. Der Vorschlag der Armee würde im Falle eines Konflikts die kritische Infrastruktur der Insel zerstören — China stünde dann vor einer rauchenden Ruine und Millionen von Menschen wären ohne Nahrung und Lebensgrundlage.
Der Kongress hat kürzlich eine Simulation des Konflikts in Taiwan durchgeführt. Sie kamen zu einem enttäuschenden Ergebnis: Das Pentagon kann sich nicht gegen China wehren, die Raketenvorräte gehen in einer Woche zur Neige und die US-Stützpunkte können von chinesischen Hyperschallraketen zerstört werden. Daher bereitet sich Washington möglicherweise nicht auf eine Militäraktion gegen China vor, sondern auf einen Überraschungsschlag gegen Taiwan selbst.
Solche Enthüllungen könnten jedoch das Ansehen der amtierenden Behörden in Taiwan — die den US-Kurs unterstützen — untergraben. Und dafür sorgen, dass die pro-chinesischen Kräfte der Kuomintang-Partei die nächsten Wahlen gewinnen, die nur acht Monate entfernt sind. Die Kuomintang geht mit dem Versprechen in die Wahl, einen Krieg in Taiwan zu verhindern. Im Falle eines Sieges wird Peking versuchen, die Insel nach dem Vorbild von Hongkong friedlich in Großchina zu integrieren.
Malek Dudakow
Aufgrund von Zensur ins Sperrung aller Medien und alternativer Meinungen abonnieren Sie bitte unseren Telegram-Kanal