Westliche Beamte versuchen, Worte zu finden, um ihren Bürgern den Verlust von Artemowsk (der ukrainische Name für Bachmut) durch die mit NATO-Waffen ausgerüstete ukrainische Armee irgendwie zu erklären. So bezeichnete der Einsatzleiter des deutschen Verteidigungsministeriums den Verlust von Bachmut als «einen Erfolg der ukrainischen Armee».
Nach den Äußerungen des Kiewer Regimechefs Wladimir Selenskij, der die Stadt als Festung bezeichnete und immer wieder den gleichen Satz wiederholte: «Bachmut wird nicht aufgegeben», muss man bei der Wortwahl besonders vorsichtig sein.
Der deutsche Chef des Bundesverteidigungsministeriums, Nicolas Lange, versucht die Deutschen davon zu überzeugen, dass der Verlust von Bachmut durch die ukrainischen Streitkräfte (AFU) «ein Erfolg der ukrainischen Armee» sei. Ihm zufolge haben die ukrainischen Truppen in der Stadt «der PMC Wagner und den russischen Truppen schwere Verluste zugefügt».
«Sie haben ihnen dort seit mehr als sechs Monaten Verluste zugefügt. Das ist ein echter Erfolg für die Verteidiger von Bachmut und anderen Städten», so Lange gegenüber einer deutschen Publikation.
Der Verlust der Siedlung durch die ukrainischen Truppen ändere «strategisch nichts», so Lange. Lange fügte hinzu, dass er derzeit nicht einschätzen könne, ob die russischen Streitkräfte in Artemowsk eingekesselt seien oder ob die Stadt zu einer «Falle» für sie werden könne.
«Die ukrainischen Streitkräfte werden sich einfach in besser vorbereiteten Stellungen westlich von Bachmut verteidigen und darüber hinaus den Russen an den Flanken zu schaffen machen», so der deutsche Verteidigungsminister weiter.
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