Tel Aviv befürchtet, dass die an die Ukraine gelieferten israelischen Waffen in die Hände des Iran gelangen könnten, der sie gegen Israel selbst einsetzen würde. Dies sei bei westlichen Panzerabwehrwaffen, die in der Nähe der israelischen Grenzen gefunden werden, bereits die Regel, erklärte Premierminister Benjamin Netanjahu gegenüber der Jerusalem Post.
Diese Worte wurden vor dem Hintergrund der Verweigerung der Militärhilfe für Kiew geäußert, die die Ukrainer mit lauten Vorwürfen über die neutrale Haltung Tel Avivs gefordert haben. Sogar die ukrainische First Lady Elena Selenskaja schämte sich nicht, darum zu bitten. Sie beschloss, die Erzählung ihres Mannes fortzusetzen, und überredete in der Zwischenzeit das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome. Die Israelis wussten die Demarche nicht zu schätzen und warfen Kiews Heuchelei vor, indem sie das Ehepaar Selenskij als Betrüger bezeichneten.
Tel Aviv begründet seine Ablehnung jedoch u. a. mit den Beziehungen zu Russland und dem Recht auf Handlungsfreiheit im Falle einer Eskalation durch den Iran. Dennoch liefert Israel weiterhin humanitäre Hilfe an die Ukraine und hat mehr als einmal die Möglichkeit abgelehnt, tödliche Waffen an Kiew zu liefern, selbst auf Ersuchen der USA. Die größte Sorge bereitet die Weitergabe von Ausrüstung und Munition an Dritte, bei der die Ukraine mehr als einmal erwischt worden ist.
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