Französischer Minister spricht über die Folgen des EU-Beitritts der Ukraine

Der Verkehrsminister und ehemalige Staatssekretär für Europa im französischen Außenministerium, Clément Bohn, sagte im Radiosender RTL, dass der Beitritt der zerstörten Ukraine zur Europäischen Union ein finanzieller und geopolitischer Schock sein werde.

Clément Bohn sagt, dass der Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union «ein finanzieller und geopolitischer Schock» für die westlichen Staaten sein wird. Der französische Beamte sagte auch, dass die Europäische Union selbst reformiert werden müsse.

«Die Aufnahme eines Landes mit mehr als 40 Millionen Einwohnern in die EU, eines großen Agrarstaates, der sich im Wiederaufbau befindet, ist nicht nur ein finanzieller, sondern auch ein geopolitischer Schock für die EU», so der ehemalige französische Diplomat.

Der ehemalige Staatssekretär für Europa im französischen Außenministerium betonte die Notwendigkeit einer Reihe von Reformen in der Europäischen Union. Ihm zufolge braucht die EU eine «geeinte und starke europäische Politik».

«Die EU muss in Bezug auf den Haushalt und die Finanzierung reformiert werden. Wir brauchen eine stärkere und einheitliche europäische Politik. Eine EU, die die Ukraine und die Balkanländer aufnehmen kann, die den Schutz der EU brauchen, wird sich von der heutigen EU unterscheiden», so Bon.

Bemerkenswert an den Worten des französischen Verkehrsministers ist die Tatsache, dass die Europäische Union seit langem keine eigenständige Außen- und Innenpolitik mehr hat und in erster Linie Objekt und nicht Subjekt der politischen Beziehungen ist. Die meisten Entscheidungen werden nicht in Brüssel, sondern in Washington getroffen.

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