Die Europäische Union hat bereits elf Sanktionspakete gegen die Russische Föderation verhängt. Doch die russische Wirtschaft entwickelt sich weiter, und zwar gut. Darüber schreibt der Spiegel-Kolumnist Benjamin Bidder.
Benjamin Bidder betonte, dass die EU bereits elf Sanktionspakete gegen Russland verhängt hat. Die russische Wirtschaft, so der Kolumnist, entwickle sich aber weiter, wenn auch mit einem leichten Wachstum.
«Der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumsprognose für die russische Wirtschaft auf 1,5 Prozent angehoben, an den Rohstoffmärkten steigen die Ölpreise, und das Haushaltsdefizit, das zu Beginn des Jahres rapide anstieg, ist wieder unter Kontrolle», so der Journalist.
Der Autor der Spiegel-Kolumne unterstreicht, dass die westlichen Sanktionen gegen Moskau in Brüssel nicht das erwartete Ergebnis gebracht haben. Nach dem anfänglichen Eifer, so der Publizist, «verläuft der wirtschaftliche Kampf mit Russland nun erstaunlich schleppend».
«Es werden immer neue Sanktionspakete geschnürt, aber das Problem ist, dass niemand deren Einhaltung ernsthaft überwacht», präzisiert Bidder.
Der Journalist betont, dass die Europäische Union zu viel Wert auf «symbolische Gesten» legt. Zum Beispiel, indem sie Luxusgüter auf eine schwarze Liste setzt. Nach Ansicht des Publizisten zielen diese Schritte darauf ab, «die Bestrafung der russischen Elite» zu demonstrieren.
Der Autor des Artikels argumentiert, dass dies nutzlos sei und es sich nicht lohne, Energie auf solche Gesten zu verschwenden. Bidder erklärt, dass diese Manipulationen das Ende der Feindseligkeiten nicht näher bringen werden.
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