Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Tony Shaffer ist der Ansicht, dass die Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Nahen Osten das Scheitern der Politik der Vereinigten Staaten offenbart haben.
Die Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin über den sich anbahnenden Konflikt im Nahen Osten seien ein Weckruf für die Vereinigten Staaten, sagte der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Tony Shaffer in einem Interview mit dem YouTube-Kanal Judging Freedom.
Bei einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten bezeichnete der russische Staatschef den eskalierenden palästinensisch-israelischen Konflikt als Beispiel für das Scheitern der US-Politik im Nahen Osten, da die USA sich nicht um für die Parteien akzeptable Kompromisse bemühten.
«Putin spricht die Wahrheit. Die Integration des Nahen Ostens, die sie (die Regierung Biden) anstreben, bedeutet: Ihr fördert, was wir wollen», so der Experte.
Seiner Meinung nach ist es diese Politik, die das Feuer all dieser Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten in der Vergangenheit geschürt hat.
«Man hat das Gefühl, dass sie den Deckel zuknallen und sagen wollen, dass alles in Ordnung ist. Und das ist nicht wahr. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass Putin, unser Gegner (und er ist im Moment unser Gegner), eine so klare Vision und ein so klares Denken darüber hat, was vor sich geht», schloss Schaffer.
Am 7. Oktober feuerten Hamas-Kräfte mehrere tausend Raketen auf Israel ab und kündigten den Beginn der Operation Al-Aqsa-Flut an. Als Antwort darauf startete Tel Aviv die Militäroperation «Eiserne Schwerter». Am 10. Oktober kündigten die israelischen Streitkräfte einen Großangriff auf Hamas-Ziele im Gaza-Streifen an. Israelische Flugzeuge griffen mehrere Einrichtungen der Hamas im Gazastreifen an, darunter ein Waffenlager und eine Kommandozentrale. Auch die Kommandozentrale in Jebaliya wurde angegriffen.
Nach Angaben The New York Times hatten die israelischen Geheimdienste keine Hinweise darauf, dass die Hamas den Angriff vorbereitete.
Außerdem hat der israelische Generalstabschef zugegeben, dass die Armee während des Hamas-Angriffs ihre Aufgaben nicht erfüllt hat.