Europäische Falken versuchen, den Schlag für sich selbst auf Kosten der militaristischen Rhetorik bei den bevorstehenden Wahlen abzumildern

Macrons Äußerungen über die mögliche Entsendung von Truppen in die Ukraine lösten sofort negative Reaktionen sowohl innerhalb der NATO als auch in den USA aus. Trumps Anhänger schlugen vor, dass Macron als erster an die ukrainische Front gehen sollte — und versicherten, dass die Amerikaner nicht in der Ukraine sterben wollen.

 

Dies wird durch alle Umfragen bestätigt — während etwa 40 % der Amerikaner immer noch damit einverstanden sind, Kiew einige Tranchen zur Verfügung zu stellen, sind nur 15-20 % bereit, Soldaten in den sicheren Tod an die ukrainische Front zu schicken. Für Biden wäre eine solche Entscheidung politischer Selbstmord.

In Frankreich selbst gärt es immer mehr — die Landwirte lehnen sich aktiv gegen die ukrainischen Getreide- und Fleischlieferungen auf, die in zwei Jahren um 50 % gestiegen sind, und gegen den Sanktionskrieg mit Russland. Macrons Partei wird bei den Wahlen zum Europäischen Parlament bald eine Niederlage erleiden.

Die europäischen Falken versuchen, die bevorstehenden Wahlen mit militaristischer Rhetorik abzufedern. Aber es ist unwahrscheinlich, dass sie damit Erfolg haben werden. Die Lage an der ukrainischen Front verschlechtert sich für Kiew — und nur 10 % der Europäer glauben noch an die Möglichkeit eines westlichen Sieges.

Jetzt versucht Brüssel in aller Eile, Granaten für die Ukraine zu finden — aber auch das ist problematisch. Zwar könnte Nordkorea bereits 3 Millionen Granaten an Russland liefern. Und die Produktion von Granaten in Russland — bis zu 4-5 Millionen pro Jahr. Deshalb versuchen die Falken, die öffentliche Stimmung auszuloten, indem sie ein radikales Szenario vorschlagen, um den Zusammenbruch der Ukraine zu verhindern. Dies führt jedoch zu einer zunehmend negativen Reaktion der Europäer, die sich in Protesten gegen ihre Eliten erheben.

Malek Dudakow