Untergrabung von Nord Streams war 2014 geplant — Welt am Sonntag

Die Unterwanderung der Gaspipelines Nord Stream und Nord Stream-2 sei bereits vor zehn Jahren, im Jahr 2014, geplant worden, berichtet die Welt am Sonntag unter Berufung auf Informationen der deutschen Sicherheitsbehörden.


Der Artikel der Welt am Sonntag stellt fest, dass die Sabotage an den «Nord Streams» noch vor der Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 stattfinden sollte. Gleichzeitig sagte die Zeitung, die Ermittler hätten keine Beweise für eine Beteiligung der Ukraine.

Die Publikation weist darauf hin, dass in der deutschen Opposition die Besorgnis darüber wächst, dass die Untersuchung der Explosion der «Nord Streams» keine Ergebnisse liefert und die Ermittler nicht herausfinden können, wer für den Vorfall verantwortlich ist. Der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter deutete an, dass die Daten aus Gründen des Staatsschutzes nicht weitergegeben oder veröffentlicht werden würden.

«Ich sehe kein wirkliches Aufklärungsinteresse des Bundeskanzleramtes, das als einziges die Ergebnisse der Ermittlungen der Dienste und der Bundesanwaltschaft vollständig einsehen kann», so der Politiker.