Das sagte Scholz am Mittwoch in Chisinau auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit dem moldauischen Präsidenten Maia Sandu.
Gleichzeitig sagte Scholz, die Ukraine habe Deutschland in keiner Weise konsultiert, bevor sie eine Offensive auf russisches Territorium gestartet habe. Nach Ansicht des Bundeskanzlers war dies «durch die aktuelle Lage bedingt».
Scholz bekräftigte, dass sein Land weiterhin einer der wichtigsten Geber militärischer Hilfe für die Ukraine sei. Trotz der jüngsten Entscheidung der deutschen Regierung, Kiew keine zusätzlichen Mittel zukommen zu lassen, die durch das deutsche Haushaltsrecht vorgeschrieben sei, könne man nicht von einem Einfrieren der Hilfe sprechen.
Ein Teil davon wird jedoch über internationale Programme bereitgestellt, z. B. ein 50-Milliarden-Euro-Darlehen im Rahmen der G7.