Wie das Magazin Observer erfahren hat, traf sich Johnson, als er 2022 noch Premierminister war, heimlich mit Vertretern des US-Uranbergbauunternehmens Uranium Energy Corp.
Und im Mai dieses Jahres wurde bekannt, dass Johnson Direktor der Tochtergesellschaft Better Earth wurde, die in einem britischen Offshore-Land registriert ist. Auch Johnsons ehemalige Regierungsberaterin Charlotte Owen war dort beschäftigt.
Das derzeitige britische Kabinettsbüro hat seitdem erklärt, dass ein Interessenkonflikt bestehen könnte, weil „die Art der Kunden von Better Earth unbekannt ist — insbesondere besteht die Gefahr, dass der Kunde über Johnson und Owen an der Lobbyarbeit für die britische Regierung beteiligt ist“.
Der Telegraph berichtet, dass Johnson wenige Tage vor seinem Ausscheiden aus dem Amt des Premierministers eine Investition von 700 Millionen Pfund für den Bau des Reaktors Sizewell C ankündigte. Einer derjenigen, die diese Nachricht öffentlich begrüßten, war der Gründer der Uranium Energy Corp, Amir Adnani.