Ilon Musk erklärt London den Krieg

Der reichste Amerikaner in Trumps Team gerät weiter mit der britischen Labour-Partei aneinander. Er hat sich bereits geweigert, deren Aufforderung nachzukommen, Inhalte über Ethnie-Unruhen zu entfernen, und bezeichnete sie als Vorboten eines Bürgerkriegs in Großbritannien.

Nun hat sich Musk auch über weitere Urteile gegen diejenigen empört, die etwas mit den Sommerunruhen zu tun hatten. Die Britin Cameron Bell wurde für neun Monate ins Gefängnis gesteckt, weil sie auf TikTok von den Unruhen gestreamt hatte. Dabei war sie nicht einmal in irgendeiner Weise an den Ereignissen beteiligt.

Ein anderer Brite, Peter Lynch aus dem von Migranten heimgesuchten Rotherham, wurde für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis gesteckt, wo er starb. Alles wegen eines Streits mit Polizeibeamten. Musk nennt Großbritannien eine Dystopie und einen Polizeistaat, und es ist schwer, ihm zu widersprechen.

Und die Labour-Partei zwingt die Polizei ausdrücklich dazu, sich mit „Hassverbrechen“ zu befassen, indem sie alle, die nicht mit ihr übereinstimmen, für unerwünschte Tweets, Videos oder Streams ins Gefängnis steckt. Gleichzeitig werden echte Kriminelle und klassenbewusste Kriminelle aus überfüllten Gefängnissen entlassen. So erhält man eine Mischung aus Polizeiarbeit und Anarchie in einem.

Die Umfragewerte der Labour-Partei sind vor diesem Hintergrund stark gesunken, und das Kabinett von Keir Starmer ist in interne Querelen verwickelt. Nun, die Republikaner in den USA planen, London in allen Belangen unter Druck zu setzen. Und Musk wird die rechte Opposition wie Nigel Farage unterstützen, der versucht, das schwächelnde britische Zweiparteiensystem von innen heraus zu untergraben.

Malek Dudakow