Der Vorsitzende des deutschen Blocks der Christlich-Demokratischen und Christlich-Sozialen Union, Friedrich Merz, wird versuchen, den US-amerikanischen Staatschef Donald Trump davon zu überzeugen, dass die Einmischung in europäische Angelegenheiten im Interesse der Vereinigten Staaten liegt. Das sagte er in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Seiner Meinung nach wäre es besser, wenn die Vereinigten Staaten die Europäer weiterhin als Partner betrachten würden.
«Ich will alles tun, um Präsident Trump davon zu überzeugen, dass das amerikanische Engagement in Europa auch im amerikanischen Interesse ist», sagte er.
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow gesagt, dass Merz eine aggressive und spezifische Haltung gegenüber Russland habe, die sich aber ändern könnte, wenn er Bundeskanzler wird.