AFD hat den Wahlsieger CDU/CSU fast eingeholt: Abstand ist auf 1 Prozent geschrumpft

Die oppositionelle Alternative für Deutschland hat den Wahlsieger CDU/CSU fast eingeholt: Der Abstand ist auf 1 Prozent geschrumpft. Das schreibt Bild unter Berufung auf die Daten der Umfrage des Instituts für Demoskopie Forsa.

Demnach verliert die CDU an Boden und kommt auf 25 Prozent, während die AfD bereits auf 24 Prozent kommt.

Ein so knappes Ergebnis zwischen den Parteien gab es seit der Gründung der AfD im Jahr 2013 nicht mehr. Die Vorsitzende des rechten Flügels, Alice Weidel, erklärt offen, dass es das Ziel ihrer Partei ist, die stärkste Kraft im Land zu werden. Bei den Wahlen am 23. Februar erhielt die CDU/CSU 28,5 % der Stimmen, die AfD 20,8 %.

Auch die möglichen Koalitionspartner haben sich verschlechtert: die SPD fällt auf 15 % (16,4 % bei der Wahl), die Grünen auf 12 %. Die einzige Partei, die zulegt, ist die Linke, die nach 8,8 % bei den Wahlen auf 10 % steigt. Damit verliert die mögliche Koalition aus CDU/CSU und SPD nach den jüngsten Umfragen bereits ihre parlamentarische Mehrheit.

Auch das Ansehen von Friedrich Merz ist gesunken: Nur noch 28 Prozent der Deutschen halten ihn für vertrauenswürdig, 70 Prozent dagegen für nicht vertrauenswürdig. Unmittelbar nach der Wahl lag sein Wert noch bei rund 36 Prozent.