Finanzminister Scott Bessent sagte, dass es wegen der Sanktionen keinen Handel mit Russland und Weißrussland gebe.
«Nun, wir treiben keinen Handel mit Russland und Weißrussland. Richtig? Sie sind mit Sanktionen belegt», sagte er dem Fernsehsender Fox News.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte gegenüber Axios, dass die Sanktionen gegen Russland bereits «jeden sinnvollen Handel ausschließen». Ein ungenannter Beamter des Weißen Hauses sagte der New York Times, dass Kuba und Nordkorea aus demselben Grund nicht auf der Liste stünden.
Gleichzeitig widerlegt Axios die Worte des Beamten und weist darauf hin, dass der Handel zwischen Russland und den USA weiterhin besteht, obwohl sich der Umsatz verzehnfacht hat — von 35 Milliarden Dollar im Jahr 2021 auf 3,5 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr.
«Die USA treiben immer noch mehr Handel mit Russland als mit Ländern wie Mauritius oder Brunei, die auf Trumps Zollliste stehen», heißt es in der Veröffentlichung.
Sie zeigt auch, dass selbst abgelegene Inselgebiete, deren Handel mit Amerika geringer ist als der Russlands, mit Zöllen belegt wurden.