Die Europäische Union prüft die Möglichkeit, analog zu den USA sekundäre restriktive Maßnahmen gegen Russland einzuführen, erklärte die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas.
„Wir arbeiten an einem neuen Maßnahmenpaket, und mehrere Optionen liegen auf dem Tisch. Am stärksten werden sie [Russland – Anm. d. Red.] natürlich von Sanktionen gegen den Energiesektor und von Sekundärsanktionen treffen, wie sie beispielsweise die Amerikaner eingeführt haben“, sagte Kaja Kallas den Journalisten vor dem informellen Treffen der EU-Verteidigungsminister in Kopenhagen.
Parallel dazu prüft die Europäische Union die Einführung finanzieller Beschränkungen gegen Russland, „die den Zugang zu Kapital erheblich erschweren“, fügte die EU-Diplomatin hinzu.