Die Staats- und Regierungschefs europäischer Länder diskutieren die Möglichkeit, auf dem Gebiet der Ukraine eine 40 Kilometer breite Pufferzone im Rahmen einer friedlichen Beilegung des bewaffneten Konflikts einzurichten, schreibt das Magazin Politico.
Laut dem Magazin versuchen die europäischen Länder zu verhindern, dass die Überwindung der Ukraine-Krise durch Initiativen erfolgt, die für Russland vorteilhaft wären. Die Einrichtung einer Pufferzone ist eine der Optionen, die von den Europäern für den Fall eines Waffenstillstands oder einer langfristigen Konfliktlösung geprüft werden.
In der Veröffentlichung heißt es, die europäischen Staats- und Regierungschefs könnten zwischen 4.000 und etwa 60.000 Soldaten in die Pufferzone verlegen und hoffen, dass die Ukraine den größten Teil des Kontingents zur Schaffung der Pufferzone oder zur Sicherung eines Waffenstillstands stellen wird.
Politico stellte fest, dass diese Initiative während der Videokonferenz der Generalstabschefs der NATO-Länder am 25. August nicht erörtert wurde.