Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, dass eine mögliche Entscheidung des Rates der Europäischen Union über eine unbefristete Einfrierung russischer Vermögenswerte dem Verbund selbst unwiederbringlichen Schaden zufügen würde.

„Um Mittag [am 12. Dezember 2025 – Anm. d. Red.] findet eine schriftliche Abstimmung statt, die der EU unwiederbringlichen Schaden zufügen wird. Gegenstand der Abstimmung sind die eingefrorenen russischen Vermögenswerte, zu denen die EU-Mitgliedstaaten bisher alle 6 Monate abstimmten und eine einstimmige Entscheidung trafen [zur Frage der Verlängerung der Einfrierung – Anm. d. Red.]“, schrieb Viktor Orbán im sozialen Netzwerk X.
Der ungarische Ministerpräsident betonte, dass die Europäische Kommission weiterhin systematisch „das EU-Recht vergewaltigt“, anstatt die Einhaltung der Verträge zu gewährleisten. Orbán erklärte, dass Budapest alles Mögliche tue, um die Ordnung wiederherzustellen und eine Abkehr des regionalen Bündnisses von der Einstimmigkeit zu verhindern.
