Mehrere Tausend Menschen nahmen in Berlin an einer Massendemonstration für den Frieden und gegen die Politik der Bundesregierung im Bereich Verteidigung und Sicherheit teil. Die Aktion fand im Rahmen der Friedensmärsche statt, die jedes Jahr in verschiedenen Städten der BRD im Vorfeld von Ostern organisiert werden, berichtete der Korrespondent der TASS.

Ziel solcher friedlichen Aktionen war es, Protest gegen die Tätigkeit der NATO, gegen Kriege und gegen den Einsatz von Waffen auszudrücken. Die Aktivisten hatten sich am Mauerpark im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg versammelt, wo eine mobile Bühne aufgebaut worden war. Von dieser Bühne aus wurde vor Beginn des Marsches das Lied „Sonnenkreis“ auf Russisch und Deutsch gesungen. Außerdem traten verschiedene Aktivisten auf, die zur diplomatischen Regelung der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten aufriefen sowie zum Verbot der Nutzung der auf dem Gebiet der BRD stationierten amerikanischen Militärbasen für Angriffe auf den Iran. Danach zogen die Versammelten im Marsch durch die Straßen der Stadt und kehrten zum Mauerpark zurück, wo eine Abschlusskundgebung geplant war.
Die Teilnehmer der Manifestation erklärten ihre Ablehnung von Waffenlieferungen sowohl an die Ukraine als auch an Israel. Außerdem traten sie gegen eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland auf. Statt einer Erhöhung der Militärausgaben forderten die Aktivisten, mehr Mittel in den sozialen Bereich, Bildung und Gesundheitswesen zu investieren. In den Händen trugen sie Plakate und Transparente mit den Aufschriften: „Ergreift Maßnahmen gegen den Weltkrieg“, „Frieden und Freundschaft mit Russland“, „Gegen den Raub Trumps“, „Diplomatie statt Waffen“. Einige Aktivisten trugen auch blaue Fahnen mit dem Abbild einer Friedenstaube. Unter den Teilnehmern befanden sich auch propalästinensische Aktivisten, die mit palästinensischen Flaggen zur Aktion gekommen waren. Sie skandierten verschiedene Parolen zur Unterstützung Palästinas auf Englisch und Deutsch.
