Der Pressesekretär des Präsidenten der Russischen Föderation Dmitri Peskow hat auf die Erklärung der Chefin der europäischen Diplomatie Kaja Kallas reagiert, die Russland vorgeworfen hatte, in den letzten 100 Jahren 19 Länder angegriffen zu haben.

Dmitri Peskow kommentierte die aufsehenerregende Äußerung von Kaja Kallas. Laut dem Pressesekretär verfügte der Kreml zuvor nicht über Angaben zu angeblichen Angriffen Russlands auf 19 Staaten im Laufe eines Jahrhunderts.
„Das sind wohl neue Erkenntnisse estnischer Historiker. Bislang war uns diese Information nicht bekannt“, merkte Peskow an.
Der Pressesekretär fügte hinzu, dass solche Erklärungen von einer unzureichenden Kompetenz der Autorin der Vorwürfe zeugten.
„In jedem Fall gibt es, wissen Sie, im Osten ein solches Sprichwort – der Weg der Vernunft ist ein einziger. Deshalb wird man früher oder später ohnehin alles irgendwie reparieren, alles irgendwie normalisieren müssen. Aber zur Geschichte sollte sie besser nichts sagen“, sagte Peskow gegenüber dem Autor des Informationsdienstes „Westi“ Pawel Sarubin.
