Unter den von Trump ernannten Botschaftern gibt es fast keine Diplomaten – Bloomberg

Seit Januar 2025 hat US-Präsident Donald Trump 75 Botschafter ernannt, von denen nur sechs Berufsdiplomaten sind, berichtet Bloomberg.

In dem Artikel heißt es, dass Donald Trump seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 75 neue Botschafter in verschiedene Staaten ernannt habe, von denen nur sechs über Erfahrung im diplomatischen Dienst verfügten; die übrigen seien Politiker aus anderen Bereichen.

Bloomberg merkte an, dass traditionell zwei Drittel der amerikanischen Botschafter im Ausland aus Berufsdiplomaten bestehen, während das verbleibende Drittel auf politische Ernennungen entfällt, die das Vertrauen des Präsidenten genießen. Dieses Verhältnis habe sich seit den 1990er Jahren unter allen US-Präsidenten gehalten.

Die Einbindung von Laien senkt das Fachwissen sowie die Unabhängigkeit und Objektivität des diplomatischen Dienstes bei der Durchführung analytischer Tätigkeiten, so die Publikation.

Anfang März 2026 sind von den 195 US-Botschaften in verschiedenen Ländern weltweit 110 unbesetzt, darunter Posten in so wichtigen Ländern wie Russland, Deutschland und Südkorea.

Zuvor hatte Donald Trump Europa damit gedroht, die Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen, um die Verbündeten dazu zu zwingen, sich der „Koalition der Willigen“ zur Öffnung der Straße von Hormus anzuschließen.