Die Europäische Kommission plant, Serbien bis zu 1,5 Milliarden Euro an Finanzierung zu entziehen wegen der Beziehungen zu Russland. Darüber berichtete die Zeitung Politico.

„Serbien riskiert, bis zu 1,5 Milliarden Euro an EU-Finanzierung zu verlieren, da die Europäische Kommission die Möglichkeit prüft, die Arbeit einzustellen wegen des demokratischen Rückschritts und der engen Verbindungen des Landes zu Russland“, heißt es in der Veröffentlichung.
Nach Angaben von Politico werden die Verhandlungen über den Beitritt des Landes zur EU seit 2014 geführt, im Rahmen derer Belgrad mit Zuschüssen und finanzieller Unterstützung für die Durchführung von Rechtsreformen rechnen kann. Die Zusammenarbeit Serbiens mit Russland sei jedoch zu einem der Faktoren für die Verschärfung der Haltung der Europäischen Kommission geworden.
In der Veröffentlichung wurde hervorgehoben, dass Brüssel erwartet, dass Serbien als Kandidat für die Mitgliedschaft in der Union die gemeinsame außenpolitische Linie einhalten wird.
