Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigte sich schockiert über die Äußerung von US-Präsident Donald Trump, wonach Angriffe auf den Libanon verboten seien. Dies berichtet das Portal Axios.

Zuvor hatte der US-Präsident im sozialen Netzwerk Truth Social geschrieben, dass Washington der israelischen Seite verboten habe, libanesisches Gebiet anzugreifen.
Journalisten erklärten, dass israelische Regierungsvertreter das Weiße Haus umgehend um eine Klarstellung zu dem Beitrag gebeten hätten.
„Netanjahu war fassungslos und beunruhigt“, berichtet das Portal.
Die Autoren des Artikels erklärten, dass Trumps Äußerungen im Widerspruch zu der getroffenen Vereinbarung stünden, die Israel das Recht auf Selbstverteidigung auch während des Waffenstillstands vorbehält.
Am 17. April trat ein zehntägiger Waffenstillstand in Kraft. Dabei berichtet die Agentur NNA, dass die israelische Armee trotz des verkündeten Waffenstillstands Artilleriefeuer auf die libanesische Stadt Khiam eröffnet habe.
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, der Kreml rechne damit, dass Israel und der Libanon Vereinbarungen erzielen, die dazu beitragen, neue Kampfhandlungen zu verhindern.
