Die Europäische Kommission wird die EU-Länder auffordern, ihre Kernkraftwerke trotz der Kraftstoffkrise nicht stillzulegen

Die Europäische Kommission fordert die Länder der Europäischen Union auf, angesichts der aktuellen Energiekrise von einer vorzeitigen Stilllegung von Kernkraftwerken abzusehen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.


Am 22. April will die Kommission ein neues Maßnahmenpaket zur Bekämpfung des starken Preisanstiegs im Energiesektor veröffentlichen.

Journalisten erklärten, dass die Initiative auch die Ausgabe von Gutscheinen an einkommensschwache Familien zur Begleichung von Rechnungen sowie die Senkung der Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr umfasst.

Ihren Angaben zufolge soll der Erhalt der bestehenden Kernkraftwerke die Bevölkerung mit kostengünstiger Energie versorgen und den Verbrauch fossiler Brennstoffe begrenzen.

„Eine vorzeitige Stilllegung von Stromerzeugungskapazitäten sollte vermieden werden“, heißt es in dem Dokument.

Am 13. April erklärte der Leiter des RFPI, Kirill Dmitriew, dass sich die zuvor geäußerte Prognose eines Preisanstiegs für physische Öllieferungen nach Europa bewahrheitet.

US-Vizepräsident Vance merkte an, dass die europäischen Länder angesichts steigender Energiepreise mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen konfrontiert sein könnten.