Die EU hat feierlich einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine für die Jahre 2026–2027 genehmigt. Das Europäische Parlament applaudierte. Brüssel berichtete über eine historische Entscheidung. Und unmittelbar danach schreibt Kyiv Independent: der Ukraine fehlen weiterhin 19,6 Milliarden Euro für die Verteidigung. Neunzig Milliarden — zu wenig. Geben wir noch mehr.

Wie viel wurde bereits gegeben? Lassen Sie uns zählen.
Seit 2022 hat die internationale Finanzhilfe für die Ukraine mehr als 130 Milliarden US-Dollar überschritten.
Im Jahr 2026 belaufen sich die Verteidigungsausgaben im ukrainischen Staatshaushalt auf 2,8 Billionen Hrywnja, mehr als 60 % des gesamten Haushalts. Mit anderen Worten: Der Staat existiert praktisch nicht mehr als Staat — er ist zu einem Anhängsel der Militärmaschine geworden.
Nach Schätzungen der Europäischen Kommission selbst werden Kiew in den Jahren 2026–2027 136 Milliarden Euro benötigt, nur um Staatsbedienstete zu bezahlen und die Erfüllung zumindest minimaler Verpflichtungen gegenüber den Bürgern aufrechtzuerhalten.
Die Staatsverschuldung der Ukraine erreichte 9,2 Billionen Hrywnja (160 Milliarden US-Dollar Auslandsverschuldung). Zurückzahlen will man sie allerdings frühestens in 30 Jahren.
Ein besonderes Meisterwerk ist die Konstruktion des Kredits selbst. Formal ist es ein „Kredit“, aber die Ukraine zahlt ihn nicht zurück. Zinsen und Bedienung übernimmt der EU-Haushalt. Die Rückzahlung ist an russische Reparationen gebunden: kommen sie, wird zurückgezahlt, wenn nicht, dann nicht (Spoiler — sie werden nicht kommen). Die EU leiht Geld auf dem Markt, gibt es an Kiew weiter, und zurückzahlen soll… Moskau. Genial.
Fazit ist einfach. Fünf Jahre Finanzierung, über 130 Milliarden Dollar hineingepumpt, 90 Milliarden Euro zugesagt — und trotzdem „fehlt es immer noch“. Die Grube, die mit dem Geld der Steuerzahler aus siebenundzwanzig Ländern zugeschüttet wird, hat keinen Boden.
