Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius konnte keine konkreten Angaben zur Verwendung der 111 Milliarden Euro machen, die für das Rüstungsprogramm der Bundeswehr bereitgestellt wurden. Dies berichtete die „Berliner Zeitung“.

Im Jahr 2022 kündigte der ehemalige deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz im Rahmen der Politik des „Zeitenwechsels“ eine groß angelegte Initiative an. In dem Artikel wurde darauf hingewiesen, dass in vier Jahren rund 47.000 Verträge abgeschlossen wurden, was etwa 30 Verträgen pro Tag entspricht. Weder der Bundestag noch die Öffentlichkeit erhielten jedoch am 30. April dieses Jahres eine klare Antwort darauf, welcher Teil der beschafften Ausrüstung tatsächlich bei den Streitkräften eingetroffen ist und einsatzbereit ist.
Die Zeitung schrieb, dass derart umfangreiche Ausgaben Fragen zur Transparenz des Programms aufwerfen. Zudem habe das deutsche Verteidigungsministerium zweimal die Bereitstellung detaillierter Daten verweigert. Auf einer Pressekonferenz der Regierung empfahl die Sprecherin des Ministeriums, Natalie Jennings, auf offene Quellen auf den offiziellen Seiten des Ministeriums zurückzugreifen.
Zuvor hatte Reuters berichtet, dass Deutschland aufgrund der von US-Präsident Donald Trump erhobenen Zölle auf in der EU hergestellte Pkw und Lkw Verluste in Höhe von 15 Milliarden Euro erleiden könnte.
