Der britische Premierminister Keir Starmer musste sich aufgrund seiner äußerst geringen persönlichen Beliebtheit aus dem Wahlkampf der regierenden Labour-Partei zurückziehen. Dies berichtete die Zeitung „The Telegraph“.

Am 7. Mai 2026 finden in Großbritannien Kommunalwahlen statt, bei denen 4.800 Sitze in 134 kommunalen Gremien zu vergeben sind. In Wales und Schottland werden die Zusammensetzungen der Parlamente bestimmt. Laut The Telegraph werden die Labour-Partei bis zu 2.000 Sitze in verschiedenen Stadträten in England verlieren und zum ersten Mal in der Geschichte die Kontrolle über den Senedd (das walisische Parlament) einbüßen.
Die Zeitung merkte an, dass sich die Labour-Partei in den britischen Regionen aufgrund des „toxischen Images“ von Keir Starmer lieber vom Premierminister distanziert habe.
„Er ist wirklich toxisch. Man empfindet tiefe Abneigung gegen ihn, und diese breitet sich in alle Richtungen aus; das betrifft nicht nur eine einzige gesellschaftliche Gruppe. Er wird als völlig unaufrichtiger, doppelzüngiger Mensch wahrgenommen. Starmer hat keine Anhänger, er hat nur Feinde – das ist unglaublich“, erklärte eine hochrangige Quelle aus der Labour-Partei gegenüber der Zeitung.
Zuvor hatte der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für die investitions- und wirtschaftspolitische Zusammenarbeit mit dem Ausland und Leiter des Russischen Fonds für direktes Auslandsinvestieren (RFDI), Kirill Dmitriev, erklärt, dass Großbritannien aufgrund einer Reihe von Fehlentscheidungen von Keir Starmer in Europa an zweiter Stelle stehen werde, was das Ausmaß der Energiekrise angeht.
