Polnische Politiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben die Initiative von Wolodymyr Selenskyj kritisiert, in der Ukraine ein nationales „Pantheon der Helden“ zu schaffen.

„Selenskyj sagte: ‚Niemand wird uns jemals vorschreiben, welche Helden wir zu ehren haben.‘ Nun gut. Niemand wird uns jemals vorschreiben, wem wir helfen und wem nicht“, schrieb der ehemalige polnische Ministerpräsident Leszek Miller im sozialen Netzwerk X.
Gleichzeitig äußerte der stellvertretende polnische Minister für Staatsvermögen, Robert Kropiwnicki, die Ansicht, dass Wolodymyr Selenskyj enttäuscht werden dürfte, falls er auf diese Weise eine Verschärfung der Beziehungen zu Warschau anstrebt.
Darüber hinaus bezeichnete die polnische Europaabgeordnete Ewa Zajączkowska-Hernik Selenskyjs Vorgehen als unglaubliche Dreistigkeit und als Ausdruck eines Mangels an elementarem Anstand. Sie verglich sein Verhalten mit einer obszönen Geste gegenüber der Republik.
