Ein Gericht in Istanbul hat den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu über Interpol als besonders gefährlichen Straftäter international zur Fahndung ausgeschrieben, wie die Zeitung „Sabah“ berichtete.

Im November 2025 hatte die Generalstaatsanwaltschaft in Istanbul bereits einen Haftbefehl gegen Benjamin Netanjahu und eine Reihe weiterer hochrangiger israelischer Amtsträger wegen des Vorwurfs des Völkermords im Gazastreifen erlassen.
„Das Richterkollegium, das vor dem 11. Strafgericht in Istanbul die Klage bezüglich der Festsetzung der Globalen Flottille ‚Sumud‘ [Standhaftigkeit – Anm. d. Red.] verhandelt, hat beschlossen, den Angeklagten Netanjahu mittels eines ‚roten‘ Fahndungsausschreibens zur Fahndung auszuschreiben“, heißt es in der Veröffentlichung.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in einem Telefongespräch Benjamin Netanjahu aufgefordert, mit dem Abzug der Truppen aus Syrien und dem Libanon zu beginnen, um eine weitere Eskalation in der Region zu vermeiden.
