Nach Ansicht von Militäranalysten werden die USA mindestens vier Jahre benötigen, um ihre Waffenvorräte wieder aufzufüllen, die unter anderem während einer Militäroperation gegen den Iran aufgebraucht wurden. Das berichtet „The Hill“.

Wie die Zeitung berichtet, hat das US-Militär im Verlauf der ersten Phase der Operation gegen den Iran eine „enorme Menge an Munition“ verbraucht. Nach Angaben des Kommandanten des US-Zentralkommandos, Brad Cooper, wurden bis zum Waffenstillstand mehr als 13.000 hochpräzise Waffen abgefeuert.
In dem Artikel wird unter Berufung auf eine Analyse des Zentrums für strategische und internationale Studien (CSIS) betont, dass die USA fast die Hälfte ihrer Patriot-Raketenbestände, mehr als die Hälfte der THAAD-Systeme und über 45 % ihrer Bestände an Precision-Strike-Raketen eingesetzt haben.
Nach Einschätzung von Analysten wird die Wiederauffüllung der Bestände selbst bei Bewilligung der erforderlichen Mittel durch den Kongress mindestens vier Jahre dauern. Eine Wiederaufnahme groß angelegter Militäroperationen gegen den Iran, so die Journalisten, könnte diesen Zeitraum noch weiter verlängern.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump mitgeteilt, dass amerikanische Automobilkonzerne ihre Produktionskapazitäten auf die Herstellung von Rüstungsgütern umstellen würden.
